Mein Ehemann Journalist

Peter habe ich seit 10 Jahren gekannt. Nie habe ich geahnt, dass ich ihn irgendwann heirate. Ich habe ihn immer für einen symphatischen freundlichen Mann gehalten. Peter hat mir durch sein Wissen imponiert. Außerdem hatte er ein interessantes Hobby. Er hat gern verschiedene Artikel verfasst. Ich muss ehrlich zugeben, dass seine Artikel sehr gut waren. Peter hat aber von der Karriere eines Journalisten geträumt. Ich hatte nichts dagegen, denn ich habe die Ansicht vertreten, dass die Arbeit Spaß machen sollte. Damals habe ich nicht gewusst, dass der Job des Journalisten mit vielen Dienstreisen verbunden ist. Nach dem Heirat begann mich das aber zu stören. Ich war neidisch auf Ehemann meiner besten Freundin, der sich mit der Werbetechnik beschäftigt hat und jeden Nachmittag seiner Ehefrau bei den Hausarbeiten geholfen hat. Das hat mir gemangelt. Ich habe es überlegt, wie unser Leben ausgesehen würde, wenn mein Ehemann bei einer auf Werbetechnik spezialiserten Firmaangestellt würde. Sicherlich hätten wir dann mehr Zeit miteinander verbracht. Ich liebe meinen Ehemann mit dem ganzen Herzen, aber ich brauche seine Anwesenheit zu Hause und seine Unterstützung. Ich verstehe es, dass er seinen Job sehr mag, aber ich sollte für meinen Ehemann am wichtigsten sein.